Facharztpraxis

für Urologie

 

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Unsere Sprechzeiten

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8.00–12.00

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Fr

8.00–14.30

und nach Vereinbarung. Bitte beachten Sie die individuellen Sprechzeiten der Dres. Andrees, Lorenz, Minner und Dr. Burbach.

Praxis

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

herzlich Willkommen auf den Seiten der Facharztpraxis für Urologie Konstanz. Im Falle eines plötzlichen Leidens oder einer ernsthaften Erkrankung ist es wichtig, Menschen zu finden, die sich einfühlsam und professionell um den Betroffenen und die Situation kümmern. Wir, das Team der Facharztpraxis für Urologie, bieten Ihnen das vollständige Spektrum der ambulanten Urologie vor dem Hintergrund der neuesten Erkenntnisse der modernen Medizin. Dabei stehen bei uns stets die individuellen Bedürfnisse und Nöte unserer Patienten/innen im Vordergrund.

Die folgenden Seiten sollen Ihnen die Örtlichkeiten und das besondere Angebot unserer Praxis näherbringen.

Schwerpunkte

  • Individualisierte Vorsorgeuntersuchungen
  • Behandlung gutartiger Prostatavergrößerung
  • Diagnostik bei Krebsverdacht der Prostata
  • Krebstherapie
  • Nachsorge bei Krebserkrankungen
  • Therapie bei Nierensteinen
  • Inkontinenzabklärung
  • Flexible Video-Zystoskopie
  • Ultraschalluntersuchungen
  • Kinder-Urologie
  • Spermiogramm
  • Vasektomie
  • Wechseljahre des Mannes
  • Diagnose und Therapie bei psychosomatischen Störungen
  • Urinuntersuchungen
  • Diagnostik und Therapie bei sexuell übertragbaren Erkrankungen

Leistungen

Ultraschall (Sonographie)

Zur erweiterten Diagnostik bei urologischen Erkrankungen gehört die Ultraschalltechnik. Die Praxis verfügt über moderne Ultraschallgeräte. Die Sonographie ermöglicht die strahlungsarme Abklärung von Nieren (Diagnostik bei Tumoren, Steinen, Zysten, Harnstau), der Harnblase (Tumore, Steine, Restharn), Prostata (transrektaler Ultraschall) (Größe, Veränderungen, Abszesse), Hoden/Nebenhoden (Tumore, Entzündungen, Wasserbruch etc) und weiteren Strukturen des kleinen Beckens und Retroperitoneums.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Blasenspiegelung (Zystoskopie)

Wird eine Erkrankung der Harnblase oder der Harnröhre vermutet wird eine Blasenspiegelung zur weiteren Diagnostik empfohlen. Die Spiegelung kann dabei zum Erkennen von Blasentumoren, Blasensteinen, einer Vergrößerung der Prostata oder Verengungen der Harnröhre beitragen. Die Blasenspiegelung (Zystoskopie) kann ambulant in unserer Praxis durchgeführt werden und dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Das Untersuchungsgerät wird Zystoskop (Harnblasenspiegel) genannt. Es in der Regel mit einem dünnen Schlauch vergleichbar und elastisch. Diese Geräte werden in örtlicher Betäubung durch die Harnröhre eingeführt, wobei die Spitze des Zystoskops steuerbar ist. Dies erlaubt dem Urologen eine Rundumsicht in der Blase.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Vorhautbeschneidung (Zirkumzision)

Bei der Beschneidung wird ein beweglicher Hautlappen, der die Eichel des männlichen Gliedes umschließt (Vorhaut), ganz oder teilweise in einem kleinen operativen Eingriff entfernt. Dieser Eingriff kann sowohl in lokaler Betäubung als auch in Vollnarkose durchgeführt werden.

Medizinische Gründe die eine Beschneidung erforderlich machen:

  • Wiederkehrende Entzündungen der Vorhaut und Eichel (Balanitis).
  • Wiederkehrende Entzündungen der ableitenden Harnwege (Urethritis, Cystitis), wenn keine andere Ursache dafür gefunden werden kann.
  • Die Vorhaut kann beim versteiften Glied nicht oder nur teilweise zurückgezogen werden.
  • Die Versteifung (Erektion) des Gliedes kann durch die verengte Vorhaut zu Schmerzen führen.
  • Beim Wasserlassen kann der Harnstrahl durch die verengte Vorhaut abgeschwächt oder verdreht sein.
  • Harnverhalt – es kann überhaupt kein Wasser mehr gelassen werden (sehr selten).

Desinfizierende Sitzbäder ab dem ersten Tag nach dem Eingriff können die Heilung günstig beeinflussen. Dexpanthenolhaltige Salben können den Heilungsverlauf unterstützen. In der Regel ist der Heilungsverlauf bei einer vollständigen Beschneidung nach zwei Wochen abgeschlossen. Das Nahtmaterial ist selbstauflösend, das heißt in der Regel müssen keine Fäden gezogen werden.

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Sterilisation des Mannes (Vasektomie)

Die sicherste Verhütungsmethode seitens des Mannes ist die sogenannte Vasektomie. Es handelt sich hierbei um eine Unterbindung der Samenleiter, um einen Spermientransport Richtung Prostata und Harnröhre zu verhindern. Hauptgrund für eine Sterilisation ist eine abgeschlossene Familienplanung und der Wunsch nach einer sicheren Verhütungsmethode, welche für die Partnerin nicht belastend ist. Der Eingriff ist darauf ausgelegt, zu einer dauerhaften Unfruchtbarkeit zu führen. Die Vasektomie kann als komplikationsarmer Eingriff vom Urologen in der Regel ambulant durchgeführt werden.

Der Urologe eröffnet die Haut des Hodensacks auf beiden Seiten jeweils mit einem kleinen, wenige Millimeter langen Schnitt, und durchtrennt die Samenleiter. Dabei wird meistens ein Teilstück des rechten und linken Samenleiters entfernt. Anschließend werden die Enden der Samenleiter vernäht und/oder mit Strom verödet. Bei Operationsende liegen die Enden der Samenleiter in unterschiedlichen Gewebsschichten. Es gibt zahlreiche Varianten im operativen Vorgehen, wobei sich kein Verfahren pauschal überlegen zeigt.

Da es sich bei einer Vasektomie nicht um einen medizinisch notwendigen Eingriff handelt, werden die Kosten weder von der gesetzlichen Krankenversicherung, noch von der privaten Krankenversicherung zu tragen.

Die Methode bietet daher zwar eine sehr hohe, aber genauso wenig wie andere, keine 100% Sicherheit. Auch nach Jahren können durch Regenerationsprozesse im Körper spontane Wiederherstellungen der Kontinuität der Samenwege beobachtet werden, auch wenn die Wahrscheinlichkeit hierfür mit 0,03-1,2 % in verschiedenen Studien sehr niedrig ist.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Spermiogramm

Nach erfolgreicher Vasektomie können noch mehrere Monate lang befruchtungsfähige Spermien in der Samenflüssigkeit vorhanden sein. Deshalb ist anfangs noch eine zusätzliche Verhütung erforderlich. Die allgemeine Empfehlung lautet ca. 2-3 Monate nach Vasektomie eine Ejakulatkontrolle und im Abstand von einigen Wochen ggf. eine 2. Ejakulatkontrolle durchzuführen.

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Prostatastanzbiopsie

Eine auffällige Tastuntersuchung der Prostata beim Urologen oder ein erhöhter bzw. schnell steigender PSA-Wert (Prostataspezifisches Antigen) können im Rahmen einer Früherkennungsuntersuchung auf das Vorliegen eines Prostatakrebses hinweisen.
Da zur genaueren Beurteilung und zur Diagnosestellung Gewebe der Prostata von einem Pathologen unter einem Mikroskop untersucht werden muss, kann es notwendig sein, dieses Gewebe mittels einer sogenannten Prostatabiopsie zu entnehmen.

Die Prostatabiopsie wird regelhaft ambulant in der urologischen Praxis durchgeführt. Standard ist heute eine ultraschallgesteuerte Entnahme von 10-12 Proben aus der Prostata. Ein stationärer Aufenthalt oder eine Narkose sind selten notwendig. Die Biopsie erfolgt ultraschallgesteuert über den Enddarm.

Zunächst wird oft eine lokale Betäubung der Prostata vorgenommen. Die Applikation erfolgt über eine Nadel, welche durch eine Führungsschiene am Ultraschallkopf vorgeschoben wird. Unter dieser Ultraschallsteuerung kann dann ein lokales Betäubungsmittel gezielt an die Prostata gespritzt werden. Über den gleichen Führungskanal wird danach die Punktionsnadel vorgeschoben. Diese Nadel zur Entnahme der Gewebeprobe ist innen hohl. Durch einen Federmechanismus, welcher vom Untersucher ausgelöst wird, schnellt die Hohlnadel ein Stück nach vorne und entnimmt einen Gewebszylinder aus der Prostata (daher auch der teils verwendete Begriff „Prostatastanzbiopsie“). Dieser Gewebszylinder wird aus der Nadel entnommen und an den Pathologen verschickt.

Der Eingriff selbst dauert nur wenige Minuten. Nach dem Eingriff bleiben die Patienten noch für eine kurze Zeit zur Beobachtung. Leichte Blutbeimengungen im Urin, Stuhl und Ejakulat sind nach einer Prostatabiopsie häufig und normal.
Sollte es in den Tagen nach der Biopsie zu Fieber kommen, ist umgehend der Urologe oder eine urologische Ambulanz aufzusuchen.

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Vorsorge

Liebe Patientin, lieber Patient,
Diagnose- und Therapiemöglichkeiten in der Medizin unterliegen einem immer schnelleren Wandel, der durch Fortschritte in Wissenschaft und Technik begründet ist. Die gesetzliche Früherkennungsuntersuchung für den Mann ist vor 30 Jahren ausgearbeitet worden. Zum damals eingeführten Leistungsspektrum sind seither keine neuen Untersuchungen hinzugefügt worden.
In der Zwischenzeit sind aber mehrere diagnostische Möglichkeiten entwickelt worden, die nachweislich in vielen Fällen eine sicherere und schnellere Diagnose von Krebserkrankungen gerade auch im Anfangsstadium ermöglichen.

  • Ultraschall der Prostata
  • Ultraschall der Nieren
  • Ultraschall der Harnblase
  • Urinzytologie
  • Urintest auf Blasenkrebs
  • Bluttest auf Prostatakrebs (PSA-Test)
  • Testosterontestung
  • Schutzimpfung gegen Harnwegsinfektionen
  • Genital-Abstrich auf sexuell übertragbare Erkrankungen
  • Genital-Abstrich HPV & Risikotypisierung
  • Blutuntersuchung auf sexuell übertragbare Erkrankungen
  • Beratung und Impfung Humanes Papilloma Virus (HPV)

Die gesetzliche Krankenkasse bietet einen weitgehenden Versicherungsschutz im Krankheitsfall. Allerdings sind zahlreiche ärztliche Leistungen, insbesondere auch auf urologischem Gebiet, nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten und dürfen von der Krankenkasse auch nicht übernommen werden, obwohl sie durchaus empfohlen werden können.
Diese so genannten individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) sind Zusatzleistungen und werden uns von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Daher müssen wir Ihnen diese in Rechnung stellen.

Männergesundheit

Behandlung von Erektionsstörungen

Die mangelnde Versteifungsfähigkeit des Penis, bzw. die ungenügende Dauer der Versteifung, wird als Erektionsstörung bezeichnet. Eine länger andauernde Erektionsstörung, die einen Geschlechtsverkehr unmöglich macht, ist eine Erkrankung. Erektionsstörungen treten mit zunehmendem Alter häufiger auf. Betroffen sind etwa 1 bis 2% der 40jährigen und ca. 15 bis 20% der 65jährigen. Erektionsstörungen können entweder ohne erkennbare Ursache oder als Folge einer anderen Erkrankung auftreten. Zudem kann eine Erektionsstörung als Folge der Einnahme von verschieden Medikamenten auftreten.

Wir bieten verschiedene Therapieansätze an, welche sich nach Ursache der Erkrankung, Alter und Risikofaktoren des Patienten und nach Präferenz des Patienten richten.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Unerfüllter Kinderwunsch

Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besteht eine Unfruchtbarkeit (Infertilität), wenn in einer Partnerschaft trotz regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs und ohne offensichtliche organische Störungen der Partnerin nach einem Jahr keine Schwangerschaft eintritt. Sofern keine weiteren gesundheitlichen Störungen (z.B.: Hodentumorerkrankung, Chemotherapie in der Vorgeschichte) vorliegen, ist erst nach diesem Zeitraum bei Ausbleiben einer Schwangerschaft eine ärztliche Untersuchung beider Partner zu empfehlen. Ansprechpartner für die Partnerin sollte zunächst der Gynäkologe/-in, ggf. später ein Kinderwunschzentrum sein.

Die Ursachen der männlichen Unfruchtbarkeit sind vielfältig. Von männlicher Seite ist ein ungestörter Ablauf der Spermienbildung im Hoden, ein intakter Spermientransport durch die Samenleiter und eine ungestörte sexuelle Funktion mit Erektion und Ejakulation notwendig um letztlich eine erfolgreiche Befruchtung einer Eizelle zu erreichen.

Wir bieten Ihnen neben ausführlicher Beratung das umfassende Spektrum der Diagnostik und Therapie des unerfüllten Kinderwunsches. Abhängig von den Untersuchungsergebnissen bieten wir Ihnen in Zusammenarbeit mit unseren Partnern die gängigen Therapieverfahren des unerfüllten Kinderwunsches an.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Hormondefizit des älteren Mannes

Aufgrund der zunehmenden Lebenserwartung der Bevölkerung treten zunehmend auch gesundheitliche und psychologische Probleme bei alternden Männern in den Vordergrund, welche in Zusammenhang mit einem Testosterondefizit (Mangel an männlichen Geschlechtshormonen) stehen können.

Folgen eines Testosteronmangels können vielfältig sein. Lustlosigkeit, Potenzstörungen, Stimmungsschwankungen bis zur Depression, Abnahme der Muskelmasse, Osteoporose, Zunahme des Bauchumfanges und eine leichte Blutarmut können hieraus resultieren.
Wir bieten alle gängigen diagnostischen und therapeutischen Verfahren zur Behandlung von Hormondefizitsyndromen.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Jungensprechstunde

Zwischen 12 – 14 Jahren gibt es noch einmal eine Vorsorge-Untersuchung beim Kinder- und Jugendarzt oder Hausarzt. Darüber hinaus kennen sich Urologen gut mit Jungen und Männern aus und sind Spezialisten für alle Fragen der Sexualität.

Natürlich braucht es Mut, das erste Mal zum Urologen zu gehen und über die eigene Sexualität oder damit verbundene Probleme sachlich und offen zu sprechen. Auch die Vorstellung, sich an intimen Stellen untersuchen zu lassen, ist für viele unangenehm. Wichtig ist daher, einen Arzt des Vertrauens zu finden. Als Vorbereitung auf den Arztbesuch ist es hilfreich, alle Fragen und Probleme aufzuschreiben, damit man in der Aufregung nichts vergisst.

Außerdem sorgen wir dafür, dass du alle wichtigen Impfungen erhältst. Das gilt besonders für Impfungen gegen HP-Viren, die beim Sex übertragen werden. Einige davon verursachen unangenehme Warzen im Genitalbereich und andere sind verantwortlich für die Entstehung von Penis- und Analkrebs. Wir erklären dir alles über Verhütung und den Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen.

Zusätzlich erklären wir dir, warum die Selbstuntersuchung der Hoden wichtig ist, und wie das am besten geht. Bei einer körperlichen Untersuchung kann eine altersgerechte Entwicklung beurteilt werde, die Lage und die Größe der Hoden geprüft, eine mögliche Krampfader am Hoden entdeckt oder, wenn du nicht beschnitten bist, eine mögliche Vorhautenge erkannt werden.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Team

Krankheitsbilder

Blut im Urin

Sichtbare Blutbeimengungen im Urin werden als Makrohämaturie bezeichnet und sollten urologisch abgeklärt werden. Die häufigsten Ursachen einer sichtbaren Blutbeimengung sind Entzündungen der Harnblase und können sehr gut und schnell antibiotisch behandelt werden. Für das Auge nicht sichtbare Blutbeimengungen werden als Mikrohämaturie bezeichnet. Jeder Mensch hat normalerweise wenige rote Blutkörperchen (Erythrozyten) im Urin. Übersteigt die Anzahl ein bestimmtes Maß, so sind weiterführende urologische Untersuchungen sinnvoll, um Erkrankungen auszuschließen und zu behandeln.

Häufige Ursachen einer Mikrohämaturie können zudem akute oder chronische Entzündungen der Harnblase oder Prostata sein. Letztendlich können in seltenen Fällen auch gut- oder bösartige Tumore der ableitenden Harnwege zu Blutungen führen.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Harnwegsinfektionen

Nieren- und Harnwegsentzündungen stellen eine sehr häufige Infektionskrankheit dar. Frauen sind etwa viermal häufiger als Männer betroffen. Typische Beschwerden einer Harnwegsentzündung können brennende Schmerzen beim Harn lassen, häufiger Harndrang, abgeschwächter Harnstrahl, Ausfluss aus der Harnröhre oder teils unkontrollierter Urinverlust sein.

Für Patient oft beunruhigend ist die im Rahmen der Entzündung nicht selten sichtbare Blutbeimengung im Urin. Da Blut ein kräftiger „Farbstoff“ ist, führen bereits geringe Beimengungen zu einer intensiven Rotverfärbung des Urins. Von der Menge her ist deshalb das Ausmaß des Blutverlustes nur selten gefährlich.

Besonders wichtig sind Beschwerden, die auf eine Beteiligung der Nieren oder generell auf eine schwerere Entzündung hinweisen. Dies sind z. B. Fieber (>38°C), Schüttelfrost, Flankenschmerzen auf einer oder beiden Seiten und ein mehr oder weniger ausgeprägtes Krankheitsgefühl – ähnlich wie bei einer Grippe.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Steinleiden

Harnsteine können im gesamten Harntrakt vorkommen. So spricht man je nach Lokalisation des Steinleidens von Nierensteinen, Harnleitersteinen oder Blasensteinen. Während Blasensteine meist aufgrund von Blasenentleerungsstörungen entstehen, treten Nieren- und Harnleitersteine durch nicht optimalen Ernährungsgewohnheiten, Veranlagung oder durch Stoffwechselstörungen auf.

Nierensteine selbst führen zunächst zu keinen typischen Beschwerden. Gelangt dagegen ein Stein oder ein Fragment aus dem Nierenbeckenkelchsystem in den deutlich schmaleren Harnleiter, führt dieser in der Regel zu einer Harnabflussstörung und zu einem Harnstau. Dies ist sehr schmerzhaft, führt zu typischen Nierenkoliken und erfordert ärztliche Behandlung.

Ist eine Schmerzfreiheit erreicht, werden die weiterführenden Untersuchungen eingeleitet. Je nach Befund wird dann individuell über die weitere Steintherapie beraten.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Prostata

Die Prostata (Vorsteherdrüse) befindet sich unterhalb der Harnblase. Innerhalb der Prostata können sich zwei Erkrankungen entwickeln. Die ist zum einen die gutartige Vergrößerung und zum anderen die Entstehung des bösartigen Prostatakrebs.

Gutartige Prostatavergrößerung

Die gutartige Prostatavergrößerung betrifft in der Regel ältere Männer und geht von der, die Harnröhre umgebenden Zone aus. Die Prostatavergrößerung beeinträchtigt typischerweise das Wasserlassen tags und nachts. Zum einen macht sich oft ein häufiger Harndrang und häufiges Wasserlassen bemerkbar. Zum anderen zeigt sich oft eine Abschwächung des Harnstrahls, teilweise mit Nachtröpfeln, das Wasserlassen dauert länger und/oder die Patienten beklagen, die Blase nicht ganz leer zu bekommen. In Extremfällen kann es auch zum Harnverhalt und/oder Nierenversagen kommen.

Zur Behandlung stehen eine Reihe von Medikamenten zur Verfügung. Sollten die Medikamente keine zufriedenstellende Beschwerdebesserung bewirken, besteht die Möglichkeit mittels operativer Verfahren (TUR-Prostata, Holmiumlaser-Enukleation der Prostata, minimal invasive Wasserdampfablation der Prostata), die die Harnröhre umgebende Prostatavergrößerung zu “verkleinern”.

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Schnelltest IPSS-Score

Prostatakrebs

Prostatakrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung des Mannes. Sie kann bereits ab dem 50. Lebensjahr oder früher auftreten. Etwas 40% der deutschen Männer tragen das Risiko, im Laufe ihres Lebens ein Prostatacarcinom zu entwickeln. Meist verursacht es im heilbaren Frühstadium keine Symptome.

Durch eine Früherkennungsuntersuchung mittels eines spezifischen Bluttests und des Aus- und Abtastens des Enddarms und der Prostata können frühe Tumorstadien entdeckt werden. Die Diagnosestellung erfolgt über eine Gewebeentnahme. Heutzutage stehen erweiterte technische Möglichkeiten in der Bildgebung mit dem MRT und der MRT-/Ultraschall-Fusionsbiopsie zur Verfügung.

Sollte ein bösartiger Prostatatumor festgestellt werden, stehen eine Reihe von Therapieoptionen zur Auswahl, die mit dem Patienten zusammen erörtert werden. So kann z.B. ein gering aggressiver Tumor oftmals aktiv überwacht werden. Sollte das Tumorausmaß allerdings eine aktive Behandlung notwendig machen, kann das Prostatacarcinom entweder bestrahlt oder die gesamte Prostata operativ (z.B. laparoskopisch und roboterassistiert) entfernt werden.
Auch im fortgeschrittenen Stadium steht eine Auswahl von Behandlungsmethoden, welche den Patienten über Jahre einen beschwerdefreien Zustand ermöglichen, zur Verfügung.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Harnblase

Blasenentzündung

siehe: Harnwegsinfektion

Blasenkrebs

Männer tragen aktuell ein fast dreifach erhöhtes Risiko, an einem Harnblasenkrebs zu erkranken. Der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Harnblasenkrebs ist nach wie vor das Rauchen. Daneben sind aber auch Beschäftigte in der Farbstoffindustrie, in der chemischen und petrochemischen Industrie und in Teer verarbeitenden Betrieben stark gefährdet (Aromatische Amine).

In frühen Stadien macht Harnblasenkrebs kaum Beschwerden. Acht von zehn Betroffenen nehmen Blutspuren im Urin wahr (Hämaturie). Auch eine Dunkelfärbung des Urins ist möglich. Häufiger Harndrang (Pollakisurie) kommt vor, wobei jedoch oft nur eine geringe Menge Harn entleert wird. Sämtliche Beschwerden können zwar auf eine bösartige Erkrankung der Harnblase hinweisen, aber ebenso Anzeichen für eine andere Erkrankung im Harnblasen- und Nierensystem (z.B. bakterielle Harnwegsinfektion) sein.

Die Grunduntersuchungen bei einer Blutbeimengung im Urin können in der Regel ambulant durchgeführt werden. Sollte hierbei ein auffälliger Befund in der Harnblase festgestellt werden, wird die Entnahme einer Gewebsprobe, sowie nach Möglichkeit die operative Entfernung der Geschwulst empfohlen.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Niere

Nierentumor

Nierentumore können sowohl gutartig (Onkozytom, Angiomyolipom) als auch bösartig (Nierenzellkarzinom) sein. Gesicherte Risikofaktoren für Nierenkrebs nach heutigen Erkenntnissen sind Rauchen, Übergewicht und erhöhter Blutdruck. Familiäre Häufungen können auftreten.

Die meisten Nierentumore werden heute als Zufallsbefund bei Ultraschall-Untersuchungen der Niere gefunden. Heutzutage werden Nierentumore meist in einem wenig fortgeschrittenen Stadium festgestellt. Sie sorgen in der Regel für keinerlei Beschwerden. Die Wahl des Behandlungsverfahrens ist eine individuelle Entscheidung für welche die Größe und Lage des Tumors, das Alter, der Gesundheitszustand des Patienten und die Ausbreitung des Tumors im Körper eine wichtige Rolle spielen.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Nierenzysten

Nierenzysten sind häufig und verursachen in den meisten Fällen keine Beschwerden. Sie bedürfen in der Regel keiner Behandlung. Sehr große Zysten, können Platzprobleme verursachen und machen sich unter Umständen durch ein unspezifisches Druckgefühl bemerkbar. Dann ist gegebenenfalls eine Behandlung möglich.

Sogenannte komplizierte Zysten, welche sonographisch Einblutungen, Wandverdickungen oder Verkalkungen zeigen, sollten regelmäßig mittels Ultraschall und/oder CT/MRT überwacht werden.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Nierensteine

siehe: Steinleiden

Hoden

Der männliche Hoden produziert die Samenzellen (Spermium) und das männliche Geschlechtshormon Testosteron. Der Hoden steht in anatomisch enger Beziehung zum Nebenhoden, aus dem dann der Samenleiter entspringt. Die Funktion des Nebenhodens dient der Spermienreifung. Hodenerkrankungen und Nebenhodenerkrankungen können in jedem Lebensabschnitt eines Mannes auftreten.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Hodenkrebs

Hodenkrebs (Hodenkarzinom) ist die häufigste Krebserkrankung bei jungen Männern zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Das Hodenkarzinom ist in den allermeisten Fällen heilbar. Häufig fällt eine Hodenkrebserkrankung dem betroffenen Patienten selbst durch eine schmerzlose Verhärtung und/oder Schwellung des betroffenen Hodens auf. Eine Verhärtung sollte umgehend von einem Urologen untersucht werden.

Ein höheres Erkrankungsrisiko haben Männer, welche in Ihrer Kindheit an einem Hodenhochstand (Leistenhoden) litten. Aus urologischer Sicht empfiehlt sich eine regelmäßige Selbstuntersuchung (Abtasten beider Hoden) durch den Patienten selbst. Ein generelles Programm zur Hodenkrebsfrüherkennung, wie z.B. das Mammographie-Screening bei Brustkrebs, wird in Deutschland nicht angeboten.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Wasserbruch (Hydrocele)

Der Wasserbruch ist eine der häufigsten Erkrankungen des Hodens. Diese kann angeboren sein oder spontan, nach Leistenbruchoperationen oder Nebenhodenentzündungen, auftreten. Bei Beschwerden kann der Wasserbruch operativ versorgt werden.

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Chronischer Hodenschmerz/chronischer Beckenschmerz

Die meisten Hodenschmerzen gelten als chronisch, wenn der Patient mindestens drei Monate lang darunter gelitten hat. Ungefähr 25 Prozent der Hodenschmerzen haben keine bekannte Ursache.

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Nebenhodenentzündung (Epididymitis)

Nebenhodenentzündungen stellen ein häufiges urologisches Problem dar. Sie verursachen akute Schmerzen am Hodensack. Dieser ist meist geschwollen und gerötet. Darüber hinaus kann zusätzlich Fieber auftreten. Da es sich in diesen Fällen meist um eine bakterielle Entzündung handelt, ist eine urologische Untersuchung und Therapie erforderlich.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

Krampfader am Hodensack (Varikozele)

Die Varikozele, auch Krampfaderbruch genannt, ist eine meist am linken Hoden vorhandene Vermehrung der venösen Gefäße am Samenstrang. Die Varicocele ist in der Regel symptomlos und wird daher oft als Zufallsbefund (z.B. Musterung) oder im Rahmen der Kinderwunschabklärung diagnostiziert. Der Krampfaderbruch kann aber unspezifische Hodenbeschwerden hervorrufen. Bei Beschwerden bzw. Labor- und Spermiogrammveränderungen kann nach adäquater Diagnostik eine operative Sanierung durchgeführt werden.

Quelle: https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo.html

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